05.03.2018

Bierstacheln des Schlappeseppel Fest-Märzens

Das „Stacheln“ geht auf ein ursprüngliches Ritual der Brauer zurück, das in den brauereieigenen Schmieden begann. Damals wollten die Brauer ihr kaltes Bier mit einem glühenden Eisenstab, dem „Stachel“, erwärmen, der in der Brauerei-Schmiede immer griffbereit war.
Dadurch schmeckte das Bier weicher, aromatischer und der Schaum wurde feinporiger.

Unsere Brauer „stachelten“ nicht das fertige Bier im Krug, sondern bereits die Bierwürze im Sudhaus. Diese enthielt vor der Vergärung zum fertigen Fest-Märzen noch erheblich mehr Malzzucker, der an glühend heißen Kugeln karamellisierte. Die Kugeln wurden in einer Esse zum Glühen gebracht und dann von den Brauern in den Sud gehängt. Die Bierwürze erhielt dadurch ihr einzigartiges, feines Karamellaroma und das Bier seine leicht rötliche Farbe. (Allerdings ist es eine arge Rennerei, die Kugeln immer wieder von der Esse zum Sudkessel zu tragen, so lange, bis der Sud das gewünschte Aroma hat.)


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