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Wissenswertes
 

Hätten Sie's gewusst?


Bezeichnung „Alkoholfreies Bier“


Mitte der 80-er Jahre kamen erste Biere, die als „alkoholfrei“ bezeichnet wurden auf den Markt.


Je nach angewandtem Herstellungsverfahren enthält alkoholfreies Bier geringe Spuren an Restalkohol. Der Restalkohol liegt zwischen 0,015 und 0,5 Vol. %. Für die Deklaration von Bier als „alkoholfrei“ gibt es keine gesetzlichen Regelungen oder Leitsätze.

Zurückgehend auf eine Initiative der Fruchtsaftindustrie in den 50-er Jahren werden in Deutschland Getränke bis zu einem Alkoholgehalt von 0,5 Vol. % Alkohol als „alkoholfrei“ bezeichnet.

„frei“ bedeutet nicht Null

Während die Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten für die Bezeichnung „alkoholfrei“ einen Restalkoholgehalt von 0,5 Vol. % – ohne Zusatzdeklaration – für erlaubt ansieht, sind in einigen Mitgliedstaaten sowohl geringere Alkoholgehalte also auch höhere Alkoholgehalte erlaubt.

Alkohol in Lebensmitteln

Alkohol wird meist mit alkoholischen Getränken in Zusammenhang gebracht. Allerdings umfasst die Gruppe der Alkohole eine Vielzahl von weiteren chemischen Verbindungen, von denen einige auch in der Natur – und damit auch in Lebensmitteln – vorkommen.

Beispielhaft sind zu nennen:

Essig
3 g Alkohol / pro Liter
Mischbrot
2 - 4 g Alkohol / pro Kilo
Kefir  
6 g Alkohol / pro Liter
Königskuchen
6,2 g Alkohol / pro Kilo
Sauerkraut
2 - 8 g Alkohol / pro Kilo
reife Bananen6 g Alkohol / pro Kilo
Apfelsaft
2 g Alkohol / pro Liter


Alkoholfreies Bier4 g / pro Liter = 0,5 Vol. %


Restalkohol – ernährungsphysiologische Unbedenklichkeit

Der verbleibende Restalkohol in alkoholfreiem Bier hat nach medizinischen Erkenntnissen keine messbaren physiologischen Wirkungen im Körper.

Wenn eine physiologische Wirkung des alkoholfreien Bieres gegeben wäre, dann müsste die Rückfallgefahr durch manche Fruchtsäfte viel höher sein, bedenkt man, dass etwa Traubensäfte über einen erheblich höheren Alkoholgehalt verfügen als alkoholfreies Bier.

Alkoholfreies Bier und Risikogruppen

Schwangere sollten während der Zeit der Schwangerschaft vorsichtshalber auf den Konsum dieser alkoholhaltigen Lebensmittel verzichten.

Trockenen Alkoholikern ist vom Konsum alkoholfreien Bieres abzuraten.

Ergebnis

Alkoholfreie Biere finden die Akzeptanz beim Verbraucher.
Bereits geringe Mengen Alkohol garantieren den biertypischen Geschmack, da sie die Wirkung eines sonst nicht vorhandenen Geschmacksträgers übernehmen.


Das Märchen vom „Sieben-Minuten-Pils”

Ein beliebtes Streitthema in Gaststätten ist die Dauer, die ein guter Zapfer für ein perfekt gezapftes Bier benötigt. Mit der modernen Schanktechnik (den so genannten Kompensatorhähnen) ist es möglich, ein Bier zügig zu zapfen und dennoch dem fertigen Bier eine schöne, sahnige und haltbare Krone aufzusetzen – und zwar in ca. drei Minuten! Insofern ist es wirklich nicht mehr nötig, dass ein Bier in sieben Minuten portionsweise in ein Glas geschenkt wird. Wer das mit einem modernen Zapfhahn immer noch tut, quält das Bier unnötig, denn durch das häufige Nachzapfen entweicht unnötig viel Kohlensäure. Das Bier wird also schal und erwärmt sich unnötig durch die Wartezeit am Tresen. Wenn Ihnen also jemand noch einzureden versucht, er brauche unbedingt ein Sieben-Minuten-Bier, so zeigt er, dass seine Kenntnisse nicht auf der Höhe der Zeit sind.


Alt-Ostheimer als isotonisches Getränk klassifiziert

Die Technische Universität München (Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität) hat erneut den isotonischen Charakter von Alt-Ostheimer alkoholfrei bestätigt. Was bedeutet das für den menschlichen Organismus?

Generell können Getränke in drei Kategorien eingeteilt werden:

Hypotonische Getränke haben einen geringeren osmotischen Druck als Blut, ihre sog. Osmolalität liegt unter 245 mmol pro kg.
Hypertonische Getränke haben einen höheren osmotischen Druck als Blut, ihre Osmolalität liegt über 335 mmol pro kg.
Isotonische Getränke haben dagegen den gleichen osmotischen Druck wie das menschliche Blut (7,5 bar, Osmolalität zwischen 246 und 334 mmol pro kg) und können deshalb besonders leicht vom menschlichen Organismus über den Darm aufgenommen werden. Dies hat beim Sport, aber auch bei jeder anderen großen körperlichen Anstrengung große Bedeutung, da durch isotonische Getränke der Wasser- und Nährstoffverlust des Körpers besonders leicht ausgeglichen werden kann.

Der „osmotische Druck” ist ein Maß für die Kraft, mit der eine Flüssigkeit durch eine Membran (z. B. die Zellwand oder die Darmwand) hindurchwandert. Er wird bei Körperflüssigkeiten wie Blut durch das Gleichgewicht der Wasseraufnahme und -ausscheidung sowie der Aufnahme und Ausscheidung osmotisch wirksamer Substanzen (geladene Teilchen) aufrechterhalten. Die Osmolalität gibt die Teilchenanzahl dieser osmotisch aktiven Substanzen (z. B. Salz, Traubenzucker, Proteine) pro Kilogramm Wasser an.

Wird der durch sportliche Tätigkeit eingetretene Wasserverlust nicht ausgeglichen, führt dies zu einem deutlichen Leistungsverlust des Sportlers, zu einem Anstieg der Blutviskosität, zu starker Herzfrequenzerhöhung, und langfristig wird damit der Nierensteinbildung Vorschub geleistet.

Durch die Einnahme von isotonischen Getränken wird eine langandauernde Muskelleistung optimal sichergestellt. Allerdings ist es nicht nur die isotonische Wirkung allein, die Alt-Ostheimer das ideale Getränk für sportlich aktive Menschen sein lässt: Neben der Isotonie zeichnet sich Alt Ostheimer durch einen maßvollen Kalorienanteil, leicht verfügbare Kohlenhydrate, langsam resorbierbare Maltodextrine (Malzzucker) und Vorhandensein von Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren, Vitaminen, organischen Stoffen und Ballaststoffen aus. All diese Inhaltsstoffe von Alt-Ostheimer werden durch die isotonische Wirkung besonders leicht und schnell vom Körper aufgenommen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Sportlergetränken ist Alt-Ostheimer kein künstlich zusammengesetztes Produkt, sondern ein von chemischen Zusatzstoffen freies und natürliches Erzeugnis aus Malz, Wasser, Hopfen und Hefe. Hierin liegen die Vorzüge des alkoholfreien Bieres als Sportgetränk, aber auch als Getränk am Arbeitsplatz, beim Autofahren und in der Freizeit.


Bavaria Weizenbier alkoholfrei als isotonisches Getränk klassifiziert

Die Technische Universität München (Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität) hat erneut den isotonischen Charakter von Bavaria Weizenbier alkoholfrei bestätigt. Was bedeutet das für den menschlichen Organismus?

Generell können Getränke in drei Kategorien eingeteilt werden:

Hypotonische Getränke haben einen geringeren osmotischen Druck als Blut, ihre sog. Osmolalität liegt unter 245 mmol pro kg.
Hypertonische Getränke haben einen höheren osmotischen Druck als Blut, ihre Osmolalität liegt über 335 mmol pro kg.
Isotonische Getränke haben dagegen den gleichen osmotischen Druck wie das menschliche Blut (7,5 bar, Osmolalität zwischen 246 und 334 mmol pro kg) und können deshalb besonders leicht vom menschlichen Organismus über den Darm aufgenommen werden. Dies hat beim Sport, aber auch bei jeder anderen großen körperlichen Anstrengung große Bedeutung, da durch isotonische Getränke der Wasser- und Nährstoffverlust des Körpers besonders leicht ausgeglichen werden kann.

Der „osmotische Druck” ist ein Maß für die Kraft, mit der eine Flüssigkeit durch eine Membran (z. B. die Zellwand oder die Darmwand) hindurchwandert. Er wird bei Körperflüssigkeiten wie Blut durch das Gleichgewicht der Wasseraufnahme und -ausscheidung sowie der Aufnahme und Ausscheidung osmotisch wirksamer Substanzen (geladene Teilchen) aufrechterhalten. Die Osmolalität gibt die Teilchenanzahl dieser osmotisch aktiven Substanzen (z. B. Salz, Traubenzucker, Proteine) pro Kilogramm Wasser an.

Wird der durch sportliche Tätigkeit eingetretene Wasserverlust nicht ausgeglichen, führt dies zu einem deutlichen Leistungsverlust des Sportlers, zu einem Anstieg der Blutviskosität, zu starker Herzfrequenzerhöhung, und langfristig wird damit der Nierensteinbildung Vorschub geleistet.

Durch die Einnahme von isotonischen Getränken wird eine langandauernde Muskelleistung optimal sichergestellt. Allerdings ist es nicht nur die isotonische Wirkung allein, die Bavaria Weizenbier alkoholfrei das ideale Getränk für sportlich aktive Menschen sein lässt: Neben der Isotonie zeichnet sich Bavaria Weizenbier alkoholfrei durch einen maßvollen Kalorienanteil, leicht verfügbare Kohlenhydrate, langsam resorbierbare Maltodextrine (Malzzucker) und Vorhandensein von Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren, Vitaminen, organischen Stoffen und Ballaststoffen aus. All diese Inhaltsstoffe von Bavaria Weizenbier alkoholfrei werden durch die isotonische Wirkung besonders leicht und schnell vom Körper aufgenommen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Sportlergetränken ist Bavaria Weizenbier alkoholfrei kein künstlich zusammengesetztes Produkt, sondern ein von chemischen Zusatzstoffen freies und natürliches Erzeugnis aus Malz, Wasser, Hopfen und Hefe. Hierin liegen die Vorzüge des alkoholfreien Bieres als Sportgetränk, aber auch als Getränk am Arbeitsplatz, beim Autofahren und in der Freizeit.


Welche Aufgabe hat Hefe?

Die Hefe vergärt im Gärkeller die Würze, die aus dem Sudhaus kommt, zu Bier. Hierbei wird der in der Würze gelöste Zucker durch die Hefe in Kohlensäure und Alkohol umgewandelt. Man unterscheidet grundsätzlich zwei unterschiedliche Arten von Hefen:

Untergärige Hefen (sie werden für Export- und Pilsener-Biere verwendet) sinken während des Gärprozesses auf den Boden des Gärtanks.
Obergärige Hefen (sie werden für Weizenbiere, Altbier und Kölsch verwendet) steigen während der Vergärung an die Oberfläche. Obergärige Hefen ergeben den typischen fruchtigen, aromatischen Duft der Weizenbiere. Während man bei Pilsener und Export deutlich den Hopfen schmeckt, ist der Hopfengeschmack bei Weizenbieren wesentlich zurückhaltender.

Wir verwenden z. B. für jede Biermarke einen eigenen Reinzuchthefestamm. Das heißt, die für Eder's Biere verwendete Hefe wird in der Brauerei gezüchtet und behält damit ihren individuellen Charakter. Dieser überträgt sich bei der Gärung unmittelbar auf das Bier. Hefe ist der wichtigste Geschmacksträger für ein Bier, gefolgt vom Hopfen. Das Brauwasser und das Malz sind dagegen eher von untergeordneter Bedeutung!


Wie ist das mit dem Brauwasser?

Ein Wort zum Brauwasser:
Das in Großostheim verwendete Brauwasser stammt aus zwei eigenen Brunnen. Diese fördern Wasser, das aus einer geologischen Verwerfung des Großostheimer Beckens aufsteigt. Diese Verwerfung ist sogar sichtbar, liegt doch die Brauerei auf einem leichten Hügel in der ansonsten völlig flachen Ebene.


Was ist die optimale Lager- und Trinktemperatur für Bier?

Flaschenbier sollte nicht kälter als vier Grad Celsius gelagert werden, da es bei Temperaturen unter vier Grad Celsius zu einer Trübung, der so genannten Kältetrübung, kommen kann. Diese Trübung verschwindet wieder, wenn das Bier etwas wärmer wird, und hat keinen Einfluss auf die Qualität des Bieres. Die optimale Trinktemperatur liegt zwischen acht Grad Celsius und zehn Grad Celsius .


Wie schenke ich Weißbier (Weizenbier) richtig ein?

Der Kohlensäuregehalt von Weizenbieren liegt etwas höher als bei untergärigen Bieren. Schenkt man das Bier also zu rasch in das Glas, kommt es zu einem Aufschäumen, und das Bier schäumt über. Spülen Sie deshalb das Glas unmittelbar vor dem Einschenken kurz unter kaltem Wasser, halten Sie das Glas schräg und setzen Sie die Flaschenmündung behutsam mit dem Mündungskopf am Glasrand auf. Lassen Sie dann das Weizenbier in das schräg gehaltene Glas vorsichtig (ohne zu gluckern) hineinlaufen. Es wird sich nur wenig Schaum bilden, und Sie können das Glas in einem Zug vollschenken. Kurz bevor das letzte Bier ins Glas geschenkt wird, setzen Sie kurz ab und schwenken die Flasche mit dem letzten Schluck Bier. Hiermit lösen Sie die am Boden befindlichen Hefereste, sodass Sie diese auch im Bier genießen können.

Wussten Sie, dass das echte Weizenglas deshalb oben bauchig ist, damit der Schaum genug Platz hat und nicht gleich überschäumt?


Richtige Gläserpflege

Bier ist ein sehr empfindliches Produkt. Sie können sich noch so viel Mühe geben mit einer Bierblume: Wenn sich am Glasrand Fett (z. B. Lippenstift) befindet, reicht eine Spur davon aus, um den Bierschaum zu zerstören. Spülen Sie daher die Gläser immer sorgfältig aus, verwenden Sie dazu aber nur klares Wasser oder ein spezielles Gläserspülmittel. Die Rückstände eines normalen Spülmittels können den Bierschaum grobporig und instabil werden lassen. Auch eine fettige Spülbürste kann Ihnen die Freude an einem gut eingeschenkten Bier nachhaltig verderben! Die meisten Mittel für Spülmaschinen sind für Biergläser geeignet, allerdings greifen Sie das Glasdekor im Laufe der Zeit an, sodass das Glas bei mehrfachem Spülen sein Dekor verliert.