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Eder & Heylands investiert in guten Geschmack
Neues Sudhaus ermöglicht ressourcenschonendes Brauen
Unternehmen dank beliebter Spezialbiere auf gutem Kurs

 

Großostheim, 15. September 2011 – Die Eder & Heylands Brauerei steht als regionales Familienunternehmen für handwerkliche Braukunst und ist unter Kennern und Genießern in der Region Aschaffenburg und darüber hinaus für ihre Bierspezialitäten bekannt. Um auch künftig die beliebtesten Biere der Region brauen zu können, investiert das Unternehmen in ein neues Sudhaus und baut seine Produktfamilie weiter aus. So lassen sich im unlängst fertig gestellten Sudhaus Bierspezialitäten wie das brandneue Schlappeseppel Landbier bei gewohnt hoher Qualität noch ressourcenschonender brauen. Gleichzeitig kann die Brauerei mit dem neuen Sudhaus in der Produktion flexibler auf den steigenden Wunsch nach größerer Sortenvielfalt reagieren.


Neues Sudhaus
Neues Sudhaus

Die Eder & Heyland
s Brauerei betreibt seit einigen Monaten ein neues Sudhaus in Großostheim. Hier werden nicht nur die Biere der Marken Eders, Heylands, Bavaria und natürlich des beliebten Schlappeseppel gebraut, sondern auch der natürliche Superpremium Iced Tea Tradewinds, den Eder & Heylands als alkoholfreies  Erfrischungsgetränk frisch brüht. Mit dem neuen Sudhaus verfolgt die Brauerei eine Nachhaltigkeitsstrategie zur Schonung natürlicher Ressourcen. „Die Anlage benötigt nur noch etwa knapp die Hälfte an Dampf, der mittels eines mit Gas beheizten Kessels, erzeugt wird. Damit werden knapp 20.000 m³ Gas eingespart. Zusätzlich werden mit 6.000 Kubikmetern zehn Prozent weniger Wasser als zuvor verbraucht. Dafür wurden ca. 2,2 Mio € investiert. Neben der Einsparung von Energie wird das Bier nun auch durch ein neues Kochsystem schonender gekocht. Dies wirkt sich positiv auf den Geschmack aus. Zurzeit beschäftigen wir uns mit der Planung einer neuen Abfüllung. Diese Investition bedeutet eine noch größere Ausgabe. Hierdurch wird sichergestellt, dass es auch weiterhin  Biere in hoher Qualität geben wird und die Arbeitsplätze vor Ort erhalten werden.

Geschlossene Gärung mit vielen Vorteilen
Im weiteren Brauprozess setzen die Großostheimer auf die geschlossene Gärung, bei der die Hefe in geschlossenen Tanks ihre Arbeit verrichtet. Der Vorteil: Die bei der Vergärung entstehende Kohlensäure, die als gasförmiges Kohlendioxid  unsere Atmosphäre schädigt, wird aufgefangen und kann nicht in die Luft entweichen. Sie kann im Abfüllprozess wieder verwendet werden. So wird die Umwelt doppelt entlastet: Zum einen durch das Auffangen bei der Gärung, zum anderen durch die Vermeidung von Zukauf externer Kohlensäure für die Abfüllung, wie es andere Brauereien tun. Die Entlastung für die Umwelt ist deutlich: Bei einem Jahresausstoß von zum Beispiel 250.000 Hektolitern Bier können so über 800 Tonnen CO2-Belastung vermieden werden.
Die geschlossene Gärung hat auch hygienische Vorteile: Keime in der Raumluft können nicht, wie bei offenen Gärbottichen, direkt ins Bier gelangen. Auch umherschwebende Hefezellen kommen nicht in Kontakt mit dem Bier und können keine unkontrollierten Vergärungen hervorrufen – ein großes Plus für die Geschmacksstabilität.  Geschmack und Ursprünglichkeit der Biere bleiben durch diese hohe Sorgfalt beim Brauen erhalten. Die Spezialbiere werden stets in gewohnter Qualität ins Glas fließen, nur eben mit einem deutlich geringeren ökologischen Fußabdruck als andere Biere.

Neu: Schlappeseppel Landbier
Traditionell und nach bestem Brauhandwerk gebraut ist auch das neue Schlappeseppel  Landbier, das ab nächster Woche im Handel ist. Es glänzt in kupferner Farbe und bietet einen vollmundigen, weich-harmonischen Antrunk mit einer ausgeprägten Note frischer karamelliger Aromen im Abgang. Das Landbier wird nach traditioneller Rezeptur unter Verwendung spezieller Malze und ausgesuchter Hopfensorten hergestellt.  Es knüpft geschmacklich an die Märzenbiere an, die vor 60 Jahren besonders in unserer Region sehr beliebt waren und die  seither fast verschwunden waren.

Bierprobe






















Die Geschäftsführung bei der Schlappeseppel Landbier-Probe

Über die Region hinaus erfolgreich und beliebt
Erfolgreiche Spezialbiere wie das Schlappeseppel Landbier ermöglichen es der Familienbrauerei Eder & Heylands, sich im harten Wettbewerb zu behaupten. „Während der Bierkonsum auf dem Gesamtmarkt in 2010 um 2,9 und in 2011 bislang um 3,2 Prozent abnahm, konnte Eder & Heylands den Absatz bis Juli 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent steigern“, verrät Geschäftsführer Peter Scholl. „Besonders die Marke Schlappeseppel stellt in Sachen Absatzentwicklung so manches Großunternehmen in den Schatten. Die urig-echten Biere legten in 2010 um 5,5 Prozent und bis Juli 2011 um weitere sechs Prozent zu. Zugpferd ist nach wie vor das Special, unser „Seppel’sche“ in der Bügelflasche, das inzwischen fest mit der Region verwachsen ist.“

Zum Schlappeseppel Kult gehören inzwischen auch die Motive der Karikaturisten Greser & Lenz, die unter anderem auf Bierdeckel gedruckt zu beliebten Sammlerstücken geworden sind. Exklusiv für Schlappeseppel haben sie eine neue Karikatur zum Lieferantenwechsel in der Traditionsgaststätte „Schlappeseppel“ entworfen.

Das Unternehmen blickt positiv in die Zukunft. „Mit der Investition in die neue Produktionsanlage denken wir langfristig. Das gehört für uns zu nachhaltigem Wirtschaften, ebenso wie in die Investition von Mitarbeitern, die wir langfristig an uns binden und denen wir ein verlässlicher Arbeitgeber sein möchten“, so Friedbert Eder, Geschäftsführender Gesellschafter der Eder & Heylands Brauerei.

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